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Steffen
Kopetzky
Buch-Nr. 146
Besprechung am 31.08.2021
Buchtitel Monschau
Autor Steffen Kopetzky
Erscheinungsjahr
März
2021, 352 Seiten
Verlag, ISBN Rowohlt Berlin, 978-3-7371-0112-7
Romankategorie/Inhalt .
historischer Roman im
Nachkriegsdeutschland über den Pockenausbruch in Monschau
Was
war gut Verknüpfung des Roman-geschehens mit
den politischen Verhältnissen 1962
(Pockenepidemie/Flutkatastrophe/NS-Seilschaften-/Aufbruchstimmung der
Nachkriegsgeneration)
was war schlecht Teile der Geschichte etwas zu nebulös
BLK,
BLK-Rang 7,8 51/146
Kritik:
Beschreibung
Im Jahr
1962, als das nukleare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht, als in Algier und
Paris Bomben explodieren, bricht im Wirtschaftswunder-Deutschland der junge
Mediziner Nikolaos Spyridakis in die Eifel auf. Es ist eine heikle Mission: Im
Kreis Monschau sind die Pocken ausgebrochen, hochansteckend und
lebensgefährlich. Mitten im Karneval droht nun Stillstand, Quarantäne. Der Rither-Chef
will die Fabrik um jeden Preis offen halten, keine zwanzig Jahre nach Ende des
Zweiten Weltkriegs ist man weltweit gut im Geschäft. Ganz andere Pläne hegt
Vera Rither: Die Alleinerbin studiert in Paris, bewundert Simone de Beauvoir
und trägt den Geist der Avantgarde nach Monschau. Dort begegnet sie Nikolaos,
der als Betriebsarzt durch die tiefverschneite Eifel zur Patientenvisite
gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. So
unterschiedlich die beiden auch sind, der kretische Arzt, der als Kind die
Gräuel der deutschen Besatzung miterlebt hat, und die schwerreiche Vollwaise:
Sie entdecken schnell, dass sie mehr verbindet als ihre Liebe zu Miles Davis.
Doch die Krankheitsfälle häufen sich, und das Virus nimmt sich, was es kriegen
kann.
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