Lesemänner_de private homepage Murmeljagd
Ulrich
Becher
Buch-Nr. 141
Besprechung am 28.01.2021
Buchtitel Murmeljagd
Autor Ulrich Becher
Erscheinungsjahr 1969,
Rowohlt, 700 Seiten
Verlag, ISBN Schoeffling
+ Co,
978-3-89561-452-1
btb Verlag
978-3-442-74192-2
Romankategorie/Inhalt
Psychologischer Geschichtsroman mit persönlichem Hintergrund in Zeiten des
aufkommenden Faschismus
Was
war gut Feuerwerk
der Sprache und das Einfangen der geschichtlichen Situation mit allen ihren
Ängsten, Heimatlosigkeit und Vertreibung unter dem Eindruck des Faschismus
was war schlecht Längen,
Nebengeschichten, Drehbuchcharakter
BLK,
BLK-Rang 8,
43/141
Kritik: Druckfrisch, DLF, WDR3, Literaturkritik, Perlentaucher, BR, Wunderlich,
Projektunterlagen:
https://www.murmeljagd.ch/
Originaltitel
Übersetzer
Beschreibung
Albert Trebla, Wiener
Journalist und im Ersten Weltkrieg Jagdflieger, flieht im Frühjahr 1938 mit seiner
Frau aus dem von deutschen Truppen besetzten Österreich auf Umwegen ins
Engadin. Aber für den Verfolgten gibt es in der vermeintlich freien Schweizer
Bergwelt keine Zuflucht. Trebla fühlt sich durch eine Serie rätselhafter
Todesfälle bedroht und immer mehr in die Enge getrieben. Wie ein Murmeltier
versucht er, in Deckung zu gehen, aber wo er auch hinkommt, wird er in äußerst
merkwürdige Geschichten verstrickt.
Mit »Murmeljagd« wird einer der großen Romane der deutschen Literatur wieder
zugänglich: eine Tour de Force über Vertreibung und Exil, über das Leben im
Ausnahmezustand, über Wahn und Bedrohung, absurde Irrtümer und eine
Menschenjagd. Ulrich Bechers Lust an Sprachexperimenten, seine Vorliebe für
ausgefallene Charaktere und sein politisches Engagement kulminieren in einem
psychologischen Entwicklungsroman, der gleichzeitig Politthriller ist - immer
vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit dem Faschismus.
Personen https://www.murmeljagd.ch/:
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