Lesemänner.de private homepage Schäfchen im
Trockenen Anje
Stelling
Buch-Nr. 129
Besprechung am 14.08.2019
Buchtitel Schäfchen im
Trockenen
Autor Anke Stelling
Erscheinungsjahr 2019, 272 Seiten
Verlag Verbrecherverlag
ISBN 9783957323385
Romankategorie/Inhalt Aufklärungsroman
über die unüberwindbaren sozialen Unterschiede.
Was
war gut Plot ist gut, messerscharfes
sezieren, mit präziser Wut geschrieben
was war schlecht Am Anfang Längen, Empfehlung kann man lesen
BLK,
BLK-Rang 7,6
46/129
Originaltitel
Verlag
Übersetzer
Klappentext Resi hätte wissen können, dass ein Untermietverhältnis unter Freunden nicht die sicherste Wohnform darstellt, denn: Was ist Freundschaft? Die hört bekanntlich beim Geld auf. Die ist im Fall von Resis alter Clique mit den Jahren so brüchig geworden, dass Frank Lust bekommen hat, auszusortieren, alte Mietverträge inklusive. Resi hätte wissen können, dass spätestens mit der Familiengründung der erbfähige Teil der Clique abbiegt Richtung Eigenheim und Abschottung und sie als Aufsteigerkind zusehen muss, wie sie da mithält. Aber Resi wusste’s nicht. Noch in den Achtzigern hieß es, alle Menschen wären gleich und würden durch Tüchtigkeit und Einsicht demnächst auch gerecht zusammenleben. Das Scheitern der Eltern in dieser Hinsicht musste verschleiert werden, also gab’s nur drei Geschichten aus dem Leben ihrer Mutter, steht nicht mehr als ein Satz in deren Tagebuch. Darüber ist Resi reichlich wütend. Und entschlossen, ihre Kinder aufzuklären, ob sie’s wollen oder nicht. Sie erzählt von sich, von früher, von der Verheißung eines alternativen Lebens und der Ankunft im ehelichen und elterlichen Alltag. Und auch davon, wie es ist, Erzählerin zu sein, gegen innere Scham und äußere Anklage zur Protagonistin der eigenen Geschichte zu werden.
Preis der Leipziger Buchmesse 2019
Friedrich-Hölderlin-Preis 2019
Personen
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